Niemand hat die Macht, dich unglücklich zu machen

by Finploris
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Deine Freunde, deine Familie, deine Kollegen, deine Nachbarn, deine Liebsten und sogar wildfremde Menschen scheinen über eine unglückliche Superkraft zu verfügen: Sie können deine Stimmung im Handumdrehen verändern – von fröhlich zu traurig, von fröhlich zu unsicher, von lächelnd zu verärgert.

Ein einziger Vorwurf, eine kleine Stichelei oder eine abfällige Bemerkung kann dich in eine Spirale aus Angst, Qual, Wut und Verzweiflung treiben.

Und warum? Weil du dein Glück fremdbestimmt gemacht hast.
Ohne es zu merken, klammerst du dich an die Bewunderung anderer.

Wenn sie mich mögen, werde ich glücklich sein.
Wenn nicht, werde ich unglücklich sein.

Das ist keine Liebe, das ist Beziehungskonsumismus.

Aber wer hat dir gesagt, dass du ihre Anerkennung brauchst? Selbst die Menschen, die dir am nächsten stehen – deine Eltern, dein Partner, dein Kind – wer hat dir gesagt, dass du ohne ihren so genannten Respekt ein schlechterer Mensch bist?

Keiner.

Das ist lediglich die Geschichte, die du dir selbst einredest. Traurigerweise hast du recht. Wenn du die Akzeptanz von jemandem brauchst, wird diese Person immer einen Einfluss auf deinen inneren Zustand haben.

Wenn du jedoch nicht mehr auf ihre Bestätigung angewiesen bist, gewinnst du sofort die Macht zurück, die du aufgegeben hast. Dadurch gewinnst du auch deine Freiheit zurück.

Wie ist das möglich?
Indem man loslässt.

Wie kann man das Bedürfnis nach Anerkennung loslassen?
Du musst gar nichts tun.
Du musst nur deine Anhänglichkeit aufgeben.

Was andere denken,
was sie glauben,
was sie erwarten –

das sind die Gitterstäbe einer Gefängniszelle.

Um dich zu befreien, musst du erkennen, dass diese Gitterstäbe ihren Käfig verschließen, nicht aber deinen. Du kannst jederzeit weggehen.

Ihre Meinung spielt keine Rolle.
Denn die Meinung von anderen ist nicht wichtig.
Das Einzige, was zählt, ist die Wahrheit.
Und die Wahrheit ist, dass du bereits vollkommen bist.
In einem leeren Raum, ganz allein, bist du in der Tat vollständig.

Deshalb kann das Bedürfnis nach Lob dich nur unvollständig machen.

Sobald du das verstanden hast – nicht in deinem Kopf, sondern in deinem Herzen – wirst du frei sein. Ironischerweise wirst du in diesem Zustand mehr Respekt verdienen als je zuvor.

Du wirst ihn nur nicht brauchen, um glücklich zu sein.

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