Die besten Girokonten im Überblick

by Finploris
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Seit dem 9. Juni 2016 gibt es das Recht auf ein Giro­konto. Banken dürfen dann niemanden verwehren ein Konto zu eröffnen. Vorausgesetzt, der Kunde ist geschäfts­fähig, also mindestens 18 Jahre alt.

Ein Girokonto braucht eben einfach jeder. Dein Gehalt oder deine Rente wird auf dein Girokonto überwiesen und regelmäßige Ausgaben wie Miete oder Versicherungsbeiträge werden davon abgebucht. Doch mehr als 60 Euro pro Jahr sollte niemand für ein Konto ausgeben.

Vergleich günstigste Girokonten

Kostenlose Konten mit Bedingungen

Es gibt nur noch wenige Girokonten die kostenlos sind. Und diese wenigen Konten sind nur dann kostenlos, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Häufig geht es dabei um den Geldeingang in einer bestimmten Höhe oder den Verwendungszweck des Kontos.

Wie kann ich Kosten sparen?

Kontomodell: Häufig bieten Banken unterschiedliche Kontomodelle an. Der Wechsel in ein preiswerteres Konto bei der gleichen Bank kann dir deshalb viel Geld sparen.

Bankdienstleistungen: Wenn dir manche Bankdienstleistungen besonders wichtig sind, dann sollten diese am besten über den monatlichen Grundpreis abgedeckt sein. Denn Geldabhebungen an fremden Automaten, die weder zur eigenen Bank noch zum Bankenverband gehören, Papierüberweisungen und auch Bargeldeinzahlungen können ansonsten hohe Gebühren verursachen.

Bankwechsel: Bei einem Kontowechsel sind Banken gesetzlich verpflichtet zusammenzuarbeiten. Das macht für dich einen Bankwechsel deutlich einfacher als vor einigen Jahren – insbesondere dann, wenn du den Kontowechselservice der neuen Bank nutzt. Über den Vergleichsrechner kannst du bequem die Konditionen der unterschiedlichen Banken vergleichen.

Auf welche Kosten sollte ich achten?

Neben den Kontoführungskosten können noch weitere Kosten anfallen – beispielsweise für Zahlungen in Fremdwährung oder für eine Kreditkarte. Wenn also Girokonten als kostenlos beworben werden, bedeutet das häufig, dass lediglich die Kontoführungsgebühren entfallen. Bei einem Vergleich der Konten sollten deshalb auch die weiteren Kosten für Zusatzleistungen berücksichtigt werden. Zu diesen gehören:

  • Kosten für eine Kreditkarte
  • Kosten für eine Girocard
  • Kosten für Überweisungen
  • Kosten für Überweisungen in Fremdwährung
  • Dispozinsen
  • Telefonservice
  • Negativzinsen
  • Automatengebühren
  • Telefonservice
  • Gebühren für eine Zweit-/Partnerkarte

Wenn du einige dieser Zusatzleistungen regelmäßig nutzt, solltest du beim Vergleich der Angebote nicht nur die Höhe der Kontoführungsgebühren berücksichtigen. Möchtest du weitere Informationen zu den Kosten der Zusatzleistungen einholen, so kannst du diese bei der Bank abrufen. Über die Websites der Banken findest du das vollständige Preisverzeichnis unter dem Begriff “Entgeltinformation”.

Auch ein Vergleich der Dispozinsen ist wichtig. Denn teure Überziehungszinsen können ein kostenloses Girokonto schnell kostspieliger machen im Vergleich zu einem kostenpflichtigen Konto mit geringeren Zinsen.

Wie sicher ist Onlinebanking?

Girokonten sind noch sicherer geworden. Denn vorgeschrieben ist eine Zwei-Faktor-Zertifizierung, also die Bestätigung einer Transaktion mit zwei voneinander unabhängig funktionierenden Merkmalen. Das ist zwar etwas unbequemer als zuvor, schützt aber dafür besser dein Geld. Zu diesen sicheren Online-Banking-Verfahren gehören BestSign, ChipTan und PhotoTan jeweils mit einem Lesegerät sowie das AppTan-Verfahren.

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