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Wie man 500€ investiert: so wirst du Aktionär

by Finploris
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Große Ziele können klein beginnen: 500 Euro reichen aus, um ein Wertpapierdepot zu eröffnen und mit dem Investieren zu beginnen.

Wenn du das Gefühl hast, dass Investieren nur für Wohlhabende möglich ist, dann könntest du an dieser Stelle erfolgsversprechende Chancen im Leben verpassen: Denn es gibt viele Möglichkeiten, auch mit kleinen Beträgen zu starten. Hier erfährst du, wie es mit 500 Euro funktioniert.

Die regelmäßige Investition kleiner Beträge über einen langen Zeitraum hinweg ist ein hervorragender Weg zum Vermögensaufbau. Mit Brokern und Robo-Advisors, die nur niedrige Mindestbeträge verlangen, ist es für jeden möglich, in den Aktienmarkt einzusteigen. Hier sind fünf Punkte, die du bei der Investition von 500 Euro beachten solltest.

1. Eröffne ein Wertpapierkonto

Wenn du noch nicht für den Ruhestand sparst – oder schon sparst, aber noch nicht genug – ist die langfristige Investition in Aktien ein guter Weg um dein individuelles Ruhestandskonto aufzubauen. Wähle hierzu ein Wertpapierkonto aus, das alle deinen Anforderungen erfüllt.

2. Investiere aktiv oder passiv

Hast du auch schon bei Google nach Ratschlägen zum Thema Geldanlage gesucht, weil du denkst, dass 500 Euro nicht genug sind, um dein Geld professionell verwalten zu lassen? Dann könnte die folgende Idee eine gute Investition für dich sein. Wenn du jemanden an deiner Seite haben möchtest, der dieses Geld für dich investiert, dann empfehle ich dir dich über Robo-Advisors zu informieren.

Robo-Advisors stellen für dich ein Anlageportfolio zusammen.

Robo-Advisors stellen für dich ein Anlageportfolio zusammen, welches auf den von dir angegebenen Parametern wie deinen finanziellen Zielen und deiner Risikobereitschaft basieren. Aufgrund ihrer günstigen Gebühren sind sie zudem eine gute Möglichkeit, um auch kleine Geldbeträge vernünftig zu investieren. Für diesen Service zahlst du eine geringe Verwaltungsgebühr, die in der Regel einen niedrigen Prozentsatz deines verwaltenden Vermögens ausmacht.

Wenn du stattdessen lieber lernen möchtest, wie du dein Geld eigenständig investieren kannst, dann lies weiter, um die besten Strategien auch hierzu kennenzulernen.

3. Bist du ein DIY Investor? Dann investiere in Aktien und provisionsfreie ETFs

Wenn du dein Geld lieber dazu verwenden möchten, um zu lernen, wie man selbst investiert, damit du es in Zukunft eigenständig erledigen kannst, dann ist dies ebenfalls eine sehr gute Strategie. Allerdings ist eine Einmalinvestition von 500 Euro nicht ganz ausreichend, um genügend unterschiedliche Aktien kaufen zu können. Denn dadurch kannst du deine Anfangsinvestition anfänglich nicht gut diversifizieren. Eine Diversifizierung ist wichtig, weil du damit deine Investitionen breit streust. Wenn also eine Aktie fällt, aber eine andere steigt, bliebt dein Aktiendepot dennoch ausgeglichen.

An dieser Stelle kommen ETFs ins Spiel. ETFs sind eine Art Investmentfonds, d. h. sie ermöglichen dir, mit einer einzigen Transaktion Anteile an einer Reihe von verschiedenen Aktien zu erwerben. Ein ETF ist so konzipiert, dass er einen Index abbildet, wie etwa den Standard & Poor’s 500 Index. Wenn du also einen S&P 500 ETF hältst, spiegelt dieser die Wertentwicklung des S&P 500 wider. Viele Broker, insbesondere solche, die sich an Neuanleger richten, bieten eine Liste mit provisionsfreien ETFs an, die du kostenlos handeln kannst.

ETFs sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn du regelmäßig einen kleineren Betrag investieren möchtest.

ETFs sind eine besonders gute Wahl, wenn du regelmäßig einen kleineren Geldbetrag investieren möchtest: Sie werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Für 500 Euro kannst du dir ein paar ETFs erwerben und damit dein Depot recht gut diversifizieren. Mit der Zeit kannst du damit dein Portfolio immer breiter streuen. Viele Broker bieten, wie anfangs erwähnt, ausgewählte ETFs sogar kommissionsfrei an. Wenn du in einen ETF investieren möchtest, der nicht kommissionsfrei ist, zahlst du trotzdem nur eine geringe Handelsgebühr vergleichbar mit den Gebühren für den Aktienhandel.

4. Investiere 5 Jahre oder länger

Geld, das du für ein finanzielles Ziel in den nächsten fünf Jahren benötigst, solltest du überhaupt nicht investieren. Ansonsten könnte es sein, dass du genau dann zu niedrigeren Aktienkursen verkaufen musst, wenn der Markt gerade unten ist. Deshalb investiere am besten nur das Geld, auf das du nicht angewiesen bist. Mit der Zeit kann sich dein investiertes Geld vermehren. Du sitzt damit die Schwankungen am Aktienmarkt einfach aus.

Ein Beispiel hierzu: Aus deiner anfänglichen Invention von 500 Euro, die du 30 Jahre lang zu 7% Aktienmarktperformance anlegest. werden durch die hohe Rendite am Kapitalmarkt fast 4.000 Euro.

Nutze die langfristigen Chancen des Aktienmarkts, um mit dem Sparen anzufangen, indem du ein Konto eröffnest und regelmäßig 100 Euro pro Monat einzahlst.

Nein, das ist nicht viel Geld, aber es ist das Achtfache deiner ursprünglichen Investition aus dem oben dargestellten Beispiel. Noch besser wäre es natürlich, wenn du mit der Zeit deine monatliche Investitionssumme erhöhen könntest. Investiert du beispielsweise 500 Euro, so würde nach 30 Jahren und einer Rendite von 7% deine Investition auf 122.000 Euro anwachsen.

5. Du brauchst das Geld schneller. Dann erwäge folgendes.

Bei jeder Investition gilt: Je mehr Zeit du ihr zum Wachsen gibst, desto besser. Aber manche Lebensumstände kommen einem oft in die Quere. Wenn du das Geld für schlechte Zeiten aufbewahren willst, indem du es in ein Notfallkonto verwahrst, ist das auch in Ordnung.

Es gibt einige Alternativen, die besser sind als ein herkömmliches Sparkonto bei einer Bank, auf das du womöglich noch Strafzinsen zahlen musst. Hochverzinsliche Online-Sparkonten, Geldmarktkonten, kurzfristige Anleihen und Peer-to-Peer-Kredite können hierbei eine renditestärkere Alternative darstellen, die dir auch noch Zinsen einbringen.

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