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Anlegerfehler Unterschätzen von Trends

by Finploris
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Die Dauer und Intensität von Trends wird häufig missachtet, was für Anleger teuer werden kann. Trends zu nutzen kann sich hingegen voll auszahlen und macht die Börse erst so richtig interessant.

Der Aufwärtstrend
Die Besonderheit von Trends liegt in ihrer Wahrscheinlichkeit, den bestehenden Aufwärts- oder Abwärtstrend fortzusetzen. Dieses Verhalten beschreibt eine der wenigen Gesetzmäßigkeiten des Kapitalmarkts. Dennoch handeln Anleger aus Selbstüberschätzung und aus Ansporn, besser als der Markt sein zu wollen, allzu oft gegen den Trend. Diese Fehleinschätzung liegt darin begründet, nicht auf den Trend aufzuspringen, weil die Aktie bereits zu teuer erscheint. Betriebswirtschaftlich bestätigen entsprechende Unternehmensbewertungen dies auch. Doch aus Finanzmarktsicht sind Investitionen in den Trend am erfolgversprechendsten. Engagements in einen etablierten Trend lassen sich über Stop-Loss-Order absichern, denn eines Tages endet der Börsentrend und die Gegenbewegung wird abrupt und stark ausfallen. 

Der Abwärtstrend
Stürzt eine Aktie in einem konstanten Abwärtstrend ab, so verleitet dies andererseits zum scheinbar billigeren Einstieg. Doch dieser Anlegerfehler wurde schon vielen zum Verhängnis, basieren Kurseinbrüche meist auf fundamentalen Gründen, deren gesamtes Ausmaß im Nachhinein erst ersichtlich wird. Die Talsohle zu erwischen ist daher nicht abschätzbar und gelingt nur selten. Stattdessen ist es intelligenter, den Abwärtstrend abzuwarten und in den aufkommenden Aufwärtstrend zu investieren. Die Chancen liegen darin, nicht überteuert den Einstieg zu wagen, wenngleich anfängliche Kursgewinne verpasst werden. Die Suche nach dem Boden bietet eben ein schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis.

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