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Anlegerfehler fehlende Diversifikation

by Finploris
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Sich auf zu wenige Werte zu konzentrieren kann an der Börse unnötig viel Geld kosten. Risikomanagement ist daher ein entscheidender Schritt für den langfristigen Börsenerfolg.

Anlageentscheidungen folgen nicht immer systematischen und klaren Investitionsgrundsätzen. Zu präsent sind emotionale Entscheidungen, die zu unterdiversifizierten Depots führen. Das Resultat sind dann Übergewichtungen einzelner Werte. Nicht selten folgt der Selbstüberschätzung eine starke Konzentration auf einige wenige Sektoren oder Märkte. Anleger setzen sich dann durch ihre Nachlässigkeit zu diversifizieren einem hohen Risiko aus.

Im März 1952 veröffentlichte Harry Markowitz seinen Artikel Portfolio Selection im Journal of Finance. Gemäß seiner Portfoliotheorie weist ein diversifiziertes Portfolio eine optimale Chance-Risiko-Struktur auf. Stellgröße sind die Korrelationen zwischen den einzelnen Werten. Je stärker die einzelnen Titel miteinander korrelieren, desto höher ist das Depotrisiko. Es ist also nicht die Anzahl der Aktien im Depot entscheidend, sondern die Korrelationen zwischen den unterschiedlichen Werten.

Die Streuung sollte in dem Maße ausgeprägt sein, dass stets Überblick über alle Titel gehalten werden kann. Die Schwankungsanfälligkeit wird durch Ausrichtung auf unterschiedliche Branchen am ehesten reduziert. Ist nicht ausreichend Kapital zur Allokation in unterschiedliche Werte vorhanden, so kann eine breite Streuung beispielsweise durch Anlage in Indizes mithilfe von ETFs vorgenommen werden.

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