Westwing verdoppelt Umsatz

by Finploris
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Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung hin zum eCommerce weiter beschleunigt. Aufgrund von Beschränkungen des öffentlichen Lebens nimmt die Bedeutung des Zuhauses als Wohlfühlort stetig zu. Hiervon profitieren auch digitale Handelsunternehmen des Home & Living-Bereichs wie Westwing. Die 2011 gegründete Gesellschaft hat eine bewegte Firmengeschichte hinter sich. Nach einem Kursverlust von 87 Prozent, folgte nun die Aufwärtsbewegung. Hintergrund der neuesten Entwicklung ist ein verändertes Kaufverhalten. In die eigenen vier Wände wird mehr Geld investiert, da mehr Zeit zu Hause verbracht wird.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 91,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 111,1 Millionen Euro. In Folge des starken Umsatzwachstums verbesserten sich entsprechend auch weitere Finanzkennzahlen. So betrug der Free Cashflow 22,7 Millionen Euro. Im letzten Jahr war dieser noch negativ und wies einen Betrag von -8,0 Millionen Euro aus. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf das starke Bestellwachstum zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr verdoppelten sich die Bestellungen von 492 Tausend auf 1.051 Tausend Bestellungen. Der durchschnittliche Warenkorbwert sank hingegen geringfügig auf 122 Euro. Die verbesserte Kostenstruktur zeigt sich auch in einer höheren Bruttomarge von 47,9 Prozent gegenüber 42,9 Prozent im letzten Jahr.

Westwing

Der Kundenansturm und das starke Wachstum zeigen sich an der steilen Aktienkursentwicklung. Von März 2020 bis August 2020 erklomm der Aktienkurs kontinuierlich neue Hochs. Die Aktie stieg um 420 Prozent von 3,10 Euro auf 16,15 Euro.

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