Hypoport: Wachstum in der Krise

by Finploris
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Hypoport ist ein Fintech aus Berlin. Es entwickelt Technologien für die Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft. Die Technologien kommen in den vier Segmenten Kreditplattform, Privatkunden, Immobilienplattform und Versicherungsplattform zum Einsatz. Zur Kreditplattform zählt etwa EUROPACE, das als B2B-Anbieter den Abschluss von Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukten und Ratenkrediten zwischen Banken, Versicherungen und Finanzberatungen ermöglicht. Die Beratung von Privatkunden zu Immobilienfinanzierungen, Versicherungen und Vorsorgeleistungen erfolgt über den Finanzvertrieb Dr. Klein. Gewerbliche immobilienbezogene Aktivitäten erfolgen über die Immobilienplattform und unterstützen Kunden mit Finanzierungsmanagement, Portfoliosteuerung und gewerblichen Versicherungen. Im Bereich B2B bietet Hypoport zusätzlich Beratung, Tarifvergleiche und Verwaltung von Versicherungspolicen an.

Die Geschäfte als Online-Vermittler laufen gut. Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf 100,6 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 8 Millionen Euro und wuchs damit um 30 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Trotz der verhängten Kontaktsperren und der Konsumzurückhaltung im Zuge der Corona-Krise verzeichnete Hypoport eine positive Geschäftsentwicklung. Laut Unternehmen ist dies auf zwei Faktoren zurückzuführen. Zum einen, da sich die Kredit-, Wohnungs- und Versicherungswirtschaft als autark gegenüber kurzfristigen Konjunkturentwicklungen erweist. Zum anderen, da sich digitale Prozesse wie Beratungen über Video-Chat als Wettbewerbsvorteile gegenüber weniger digitalaffinen Wettbewerben herausstellen.

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