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THE EDUCATION OF A VALUE INVESTOR

by Finploris
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Inner Scorecard
Guy Spier beschreibt in seinem ausgezeichneten Buch seine persönlichen Erfahrungen und seinen Werdegang zum Value Investor. Die intellektuelle Verbundenheit zum Value Investing vergleicht er mit der Klarheit und Sicherheit, die er bei seinem Entschluss, seine Frau zu heiraten, empfunden hatte. Losgelöst von der „Outer Scorecard“, dem Verlangen nach gesellschaftlicher Anerkennung, beginnt in ihm ein Umdenken hin zur Bewertung nach der „Inner Scorecard“, dem Entschluss seinen eigenen Weg zu beschreiten.

Auf diesem Weg findet er zu sich selbst, indem seine Neugier und Selbstreflexion seinen Charakter und seine moralischen Werte wieder in Einklang bringen. Diese Rückschlüsse, präzise und prägnant erzählt, verdeutlichen sein eigentliches Ziel, nämlich die Akzeptanz der eigenen Person.

Im Rückblick
Investmenterfolge beruhen nicht nur auf Intellekt und der korrekten Umsetzung des technischen Investmenthandwerks. Bedeutende Einflussgröße auf den Investmenterfolg haben auch die persönliche Akzentuierung des individuellen Temperaments durch Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit. Hierzu gehört laut Spier, Chancen mit unsicheren, aber potentiell hohen Nutzen zu ergreifen. Konkret bedeutet dies, dass negative Gedanken zu durchbrechen und Ängste zu überwinden sind, um Mut zu fassen, sich in Bewegung zu setzen und Neues auszuprobieren.

Das Umfeld
Der Weg zum Erfolg muss nicht zwangsläufig mit hart erlernten Lektionen und selbstkritischen Reflexionen einhergehen. Insbesondere ein inspirierendes und positives Umfeld kann einen nachhaltigen sowie starken Einfluss auf Investmententscheidungen und auf persönliche Weiterentwicklungen haben. Eine gute Umgebung, flankiert von Menschen, die erfolgreicher sind als man selbst, fördert die Fähigkeit sich weiterzuentwickeln und stetig hinzuzulernen.

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