Apple: steigender Umsatz in der Krise

by Finploris
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Apple (AAPL) veröffentlichte im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 58,3 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 1 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal im letzten Jahr. Der Umsatz der Service Sparte ist gemessen am Gesamtumsatz auf einen Anteil von 22,9 Prozent angewachsen. Auch die Apple Watch und AirPods erfreuten sich großer Beliebtheit. Zusammen mit dem HomePod verzeichneten sie ein signifikantes Umsatzwachstum von 23 Prozent.

Apple hat bisher die Folgen der Coronavirus-Pandemie gut überstanden. Der Gewinn je Aktie ist um 4% auf 2,55 Dollar angestiegen. Dies ist trotz des geringeren Gesamtgewinns auf die reduzierte Aktienanzahl zurückzuführen. Insbesondere das Service Geschäft sowie Verkäufe der Apple Watch und Airpods brachen neue Umsatzrekorde. Obwohl die Apple-Filialen in China geschlossen waren, erhöhte sich der operative Cashflow um 2.2 Milliarden Dollar auf 13.3 Milliarden Dollar. Seinen Aktionären schlägt Apple eine Dividende von 0,82 Dollar vor, was einer Dividendenerhöhung von 6 Prozent entspricht.

Aufgrund des umfangreichen Aktienrückkaufprogramms verringerte sich die Aktienanzahl um 300 Millionen Aktien auf 4,4 Milliarden ausstehende Aktien. Dies entspricht allein im zweiten Quartal einem Aktienrückkauf in Höhe von 39 Milliarden Dollar. Das gesamte Aktienrückkaufprogramm beträgt 175 Milliarden Dollar. Hiervon wurden bereits 135 Milliarden Dollar genutzt. Der Rückkauf von Aktien wurde nochmals um weitere 50 Milliarden Dollar erweitert.

Am Ende des Quartals stehen 94 Milliarden Dollar an Zahlungsmitteln und Wertpapieren 146 Milliarden Dollar an langfristigen Schulden und sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber. Die Schulden sind in den vergangenen Jahren zur Finanzierung der Dividenden gewachsen, da bis zur US-Steuerreform die Schuldenaufnahme günstiger war als Auslandsgewinne ins Heimatland zurückzuübertragen. Das wichtige China Geschäft verzeichnete einen Umsatzrückgang von 7% in Folge der Pandemie, doch die Verkäufe verbesserten sich im April. Mit einer Bruttomarge von 30% erzielte Apple mit dem Verkauf von Produkten weiterhin eine stabile und hohe Rendite. Seit Anfang des Jahres stieg in Folge der Pandemie die tägliche Volatilität. Im zweiten Quartal nahm sie etwas ab und liegt weiterhin auf hohem Niveau.

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