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Zahlungsausfälle bei Kreditkartenanbietern

by Finploris
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Am 24. April hat American Express (AXP) als einer der ersten Kreditkartenanbieter Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Um 76% ist der Gewinn gegenüber dem letzten Jahr eingebrochen. Der Gewinn für das erste Vierteljahr beträgt 367 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 1.550 Millionen Dollar. Der Ergebnisrückgang ist insbesondere auf höhere Rückstellungen in Höhe von 1.7 Milliarden Dollar gegen potentielle Zahlungsausfälle zurückzuführen. Damit stellt sich AMEX auf die drohende Rezension ein. Die Kreditkartenausgaben der Kunden blieben vorerst auf Niveau des Vorjahres bei 10 Milliarden Dollar. Langfristig könnte American Express vom digitalen Bezahlen profitieren, da die Corona Pandemie auch in Europa den Trend zum bargeldlosen Bezahlen beschleunigt.

Die Konkurrenten Mastercard (MA) und Visa (V) veröffentlichen am 29./30. April ihre Ergebnisse. Visa schlägt eine Dividende von 0,30 Dollar je Aktie vor. Gegenüber dem vorangegangenen Quartal bliebe die Dividende für Aktionäre unverändert. Die starke Marktstellung der Kreditkartenanbieter zeigt sich auch in der Krise. Mastercard passte seinen Ausblick nach unten an und erwartet ein geringfügigeres Umsatzwachstum. Die hohe Arbeitslosigkeit kann die Zahlungsausfälle temporär erhöhen. Langfristig gesehen gehört digitales Bezahlen durch Onlinehandel und mobiles Bezahlen die Zukunft.

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American Express

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