Berkshire Hathaway: Sicherheit in Zeiten der Krise

Warren Buffett
Warren Buffett

Die Pandemie lässt die Aktienkurse abstürzen und den Ölpreis in noch nie dagewesen Ausmaß ins Minus rutschen. Die Verunsicherung an den Märkten ist spürbar. In solchen Zeiten wirkten Buffetts Worte und seine optimistische Einstellung zur amerikanischen Wirtschaft für gewöhnlich zuversichtlich. Doch ist die derzeitige Situation so ernst, dass selbst er vor Aktienkäufen Abstand hält?

Die Anlageentscheidungen von Buffett und seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway werden von vielen Investoren verfolgt. Aus den Aktiengeschäften versuchen Anleger seine Investmentstrategie abzuleiten um selbst in diejenigen Unternehmen zu investieren, die er über Berkshire Hathaway als Aktienbeteiligungen hält. Wie Buffett pflegt auch Charlie Munger stets zu sagen, dass Börsenerfolg durch Ausdauer und langfristiges Investieren erzielt wird. Das bedeutet in der Regel, nichts zu unternehmen bis sich Schnäppchen ergeben, um dann aggressiv zu investieren. In den vergangenen Wochen stachen allerdings Aktienverkäufe von Buffett hervor. Zur Erhöhung der Liquidität verkaufte er Aktien an Fluggesellschaften und verringerte seine Beteiligungen an Banken.

Gegenüber dem Wall Street Journal sagte seiner Geschäftspartner Munger, dass man kleinere Unternehmen bei Berkshire schließen und risikoavers während der Krise handeln werde. Dies diene insbesondere dem Schutz von Berkshire, da viele Anleger einen Großteil ihres Vermögens dort investiert hätten. Sollten sich Gelegenheiten ergeben, so werde man aggressive Maßnahmen ergreifen.

Die A-Aktie von Berkshire Hathaway ist zeitweise um 30% eingebrochen und hat seitdem einen Teil der Verluste wiedergutgemacht. Das Handelsvolumen ist aufgrund der Marktturbulenzen immer noch hoch.